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Avast sammelte Daten

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Avast verkauft Daten

Der Antiviren-Hersteller Avast hat über seine Tochtergesellschaft Jumpshot jahrelang Daten von Nutzern erhoben und diese teuer verkauft.

Gerade mit seiner kostenlosen Variante des Antiviren Programms hat Avast Millionen Kunden erreicht. Wie sich nun herausstellte, hat Avast im Hintergrund jeden Klick aufgezeichnet und seiner Tochter Jumpshot zukommen lassen. Diese warben mit dem Slogan "Every search. Every click. Every buy. On every site." und lässt erahnen, wie umfangreich die Datensammlung ist. Insgesamt sind über 430 Millionen Nutzer betroffen.

Zwar verweist Avast auf seine AGB, in denen auf die Datenaufzeichnung hingewiesen wird, aus denen aber die Dimensionen nicht klar erkennbar sind. Die Daten sollen laut Avast anonym erhoben worden sein. Diese sind jedoch verknüpft mit einer eindeutigen ID, so dass daraus eine eindeutige Nutzer Zuweisung möglich ist.

Nach weltweiten Protesten hat Avast seine Tochter Jumpshot geschlossen.

Was kann man tun?

Grundsätzlich ist zu prüfen, ob man das Avast Programm überhaupt benötigt. Mittlerweile ist das Microsoft eigene Programm Defender sehr ausgereift und steht den sonstigen Antiviren-Programmen in nichts nach. Dazu muss man sein bisheriges Antiviren-Programm deinstallieren und den bereits im Windows 8.1 und 10 enthaltenen Defender aktivieren. Der Defender nervt auch nicht mit Kaufempfehlungen und Werbeeinblendungen.

Der Fall lässt eine alte Diskussion wieder aufleben. Schon seit Jahren vermuten viele Experten, dass die Antiviren-Programme nicht nur Sicherheit bieten. In den USA ist es Behörden zum Beispiel verboten, das russische Programm Kaspersky zu installieren. Denn welches Programm scannt regelmäßig alle Dateien und überwacht Ein- uns Ausgehenden Datenverkehr!

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