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WhatsApp 1-2021

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Facebook setzt die Verknüpfung seiner Dienste weiter fort. Zum einen werden neue Optionen auf WhatsApp ausgerollt, zum anderen werden sich Nutzer nun für oder gegen WhatsApp entscheiden müssen, denn die neuen AGBs haben es in sich.

Seit ein paar Tagen werden WhatsApp Nutzern im Display AGB Änderungen angezeigt. Der Nutzer muss sich bis zum 08.02.21 entscheiden, ob er diesen zustimmt. Wer nicht zustimmt oder gar nichts tut, wird ab diesem Zeitpunkt WhatsApp nicht mehr nutzen können.

Kern der Änderung ist, dass nun Daten zwischen WhatsApp und Facebook, seinen Tochtergesellschaften und Kooperationspartnern, Daten ausgetauscht werden. Des Weiteren sollen dem Nutzer personalisierte „Empfehlungen“ angezeigt werden, was nichts anderes bedeutet, als dass Werbung eingeblendet wird. Das bringt aber die Frage mit sich, ob die Empfehlungen auf Grundlage des Verhaltens bei Facebook eingeblendet werden oder ob die Ende-zu-Ende Verschlüsselung deaktiviert wird.

In Staaten in der die DSGVO gilt, wird die AGB Änderung jedoch noch nicht angezeigt. WhatsApp hat mittlerweile offiziell bekannt gegeben, dass es wie bisher keinen Datenaustausch geben wird. Es ist aber damit zu rechnen, dass es bald „DSGVO konforme“ AGB Änderungen geben wird, denn bereits jetzt tauscht WhatsApp Daten nach den jetzt gültigen AGB mit anderen Firmen aus, wie unter https://faq.whatsapp.com/general/security-and-privacy/how-we-work-with-the-facebook-companies zu lesen ist.

Derweil werden in Facebook Business weitere Optionen ausgerollt. Unternehmen können nun QR Codes auf Verpackungen oder Produkten kleben, die der Nutzer nur scannen braucht und damit einen Chat starten kann. In den WhatsApp FAQ gibt es hierzu bereits eine Kurzanleitung:  https://faq.whatsapp.com/general/account-and-profile/about-whatsapp-qr-code-for-businesses

Des Weiteren werden die Produkt- und Katalog Funktionen erweitert, mit denen Unternehmen Ihre Produkte in WhatsApp vorstellen und direkt per Chat verkaufen können. Dies auch im Hinblick, auf die neue Facebook/Instagram Shop Funktion, in die WhatsApp ebenfalls integriert werden soll, denn momentan würde die Funktion noch gegen die in Deutschland geltenden Vorkaufsrechte verstoßen.

All das war bisher kostenlos. WhatsApp hat aber bereits angekündigt, dass WhatsApp Business nicht mehr kostenlos sein wird. Zukünftig werden Gebühren erhoben – eventuell „nur“ Verkaufsgebühren. Wie hoch die Gebühren sein werden und wann diese anfallen, hat man noch nicht bekannt gegeben.

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